{"product_id":"heiner-muller-jahrbuch-2025-von-undefined","title":"Heiner-Müller-Jahrbuch 2025","description":"Nach dem Thema „Müllers Natur“ im ersten Jahrbuch bildet das Jahr 1989 den\nSchwerpunkt des zweiten. Es entwickelt sich in dieser Zeit eine besondere politische\nund kulturelle Konstellation, auf die Heiner Müller reagiert und in der er\nagiert. Es eröffnen sich für ihn neue gesellschaftliche und ästhetische Perspektiven\nauch in Form von Unsicherheit und Widerspruch – Müller hat Schwierigkeiten mit\nder Einheit.\nIn den vier wissenschaftlichen Beiträgen des ersten Teils untersucht Isabella\nBorsutzky mit ihrem Text „Schreiben zwischen den Stühlen“ Heiner Müllers\nGedichte zur Wendezeit, Olivia Landy beschäftigt sich unter dem Titel „The Clown\nof History“ mit Müllers Hamletmaschine, Falk Strehlow analysiert die Verbindung\n„Einstürzende Neubauten, Heiner Müller und Jack Lang“ (1987-96) mit ihrer\nbesonderen Begegnung am 21. Dezember 1989, und Dora Rusciano zeigt: „Heiner\nMüller liest Kafka nach der Wiedervereinigung“.\nDer zweite Teil „Müller-Material“ legt einen Schwerpunkt auf das Genre des\nInterviews: Am Anfang steht das wichtige, bisher nur als Tondokument vorliegende\nInterview von Heiner Müller I have to learn to breathe the air of democracy\nvom November 1989 in New York (mit einem einführenden Kommentar von\nKristin Schulz). Daran schließt sich die Textmontage Edles Herz \/ Treue Hand von\nErik Zielke und die komplementäre Bildserie ORWO von Johannes Weilandt an.\nJanine Ludwig stellt als wichtigstes Müller-Fundstück dieses Jahrbuchs „Die Brigade\n– Müllers DEFA-Szenarium über eine LPG“, vor, geschrieben 1958-60. Es\nfolgt ein Auszug aus einem Gespräch von Janine Ludwig mit Durs Grünbein vom\nSeptember 2012 mit dem neuen Titel „Von der Tragödie zum Putzmittel“ und\nein Interview von Anja Quickert mit Alexander Weigel vom Oktober 2019 mit\ndem Titel „Abschied von der DDR“ vor allem zu Müllers Inszenierung Hamlet\/\nMaschine von 1990. Ein weiteres kleines Dokument legt Jan Knopf mit einer bisher\nunbekannten handschriftlichen Notiz von Müller zu Hamlet\/Maschine vom\n15. Februar 1990 vor. Den Abschluss bildet ein ausführliches Gespräch (inklusive\neinleitender Informationen) von Paul Barrera mit Jean Jourdheuil, dem wichtigsten\nMultiplikator,\nTheaterregisseur und Übersetzer von Heiner Müller in Frankreich,\nvom Mai 2024 unter der Überschrift „Was man verstehen oder nicht verstehen\nsollte“. Am Ende des Jahrbuchs findet sich eine Auswahlbibliographie zu Heiner\nMüller für das Jahr 2024.\u003cdiv class=\"aw-variant-hidden-subtitle-div\" id=\"aw-variant-subtitle-9783849821173\"\u003e\u003ch3\u003e\u003c\/h3\u003e\u003c\/div\u003e","brand":"Autorenwelt Shop","offers":[{"title":"Buch - 9783849821173","offer_id":56758689923397,"sku":"9783849821173","price":30.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0940\/0622\/files\/74fb754d-b007-4f8d-97af-46f5b7151cd8.jpg?v=1781070722","url":"https:\/\/shop.autorenwelt.de\/products\/heiner-muller-jahrbuch-2025-von-undefined","provider":"Autorenwelt Shop","version":"1.0","type":"link"}