Die Politisierung der Springer-Presse im Kalten Krieg: Eine Betrachtung der Sportberichterstattung während der Olympischen Spiele 1976 in Montreal

Die Politisierung der Springer-Presse im Kalten Krieg: Eine Betrachtung der Sportberichterstattung während der Olympischen Spiele 1976 in Montreal

von Karol Herrmann
Taschenbuch - 9783639403954
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Beschreibung

Die Olympischen Spiele hatten im Kalten Krieg Symbolcharakter. Sportliche überlegenheit konnte im Konflikt zwischen West und Ost vor der ganzen Welt demonstriert werden. Während die Sportberichterstattung der DDR zentral von der SED gesteuert wurde, sagte man den deutschen Sportjournalisten in der damaligen Zeit eine unpolitische Haltung nach. Der Hamburger Verleger Axel Springer verfolgte einen Konfrontationskurs gegen die DDR und die UdSSR und nahm erheblichen politischen Einfluss auf seine Zeitungen. Aufgrund der hohen Bedeutung der Olympischen Spiele und der sportlichen Dominanz der Ostblock-Staaten wird deshalb vermutet, dass es in seinem Verlag auch politisch intendierte Eingriffe bei der Sportberichterstattung gab. Diese Arbeit untersucht diese Vermutung am Beispiel der Welt-Zeitung während der Olympischen Spiele 1976 in Montreal.

Details

Verlag AV Akademikerverlag
Ersterscheinung März 2014
Maße 220 mm x 150 mm x 7 mm
Gewicht 183 Gramm
Format Taschenbuch
ISBN-13 9783639403954
Auflage Nicht bekannt
Seiten 112

Schlagwörter