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Die deutsche literarische «Kriegskolonie» in Belgien, 1914-1918: Ein Beitrag zur Geschichte der deutsch-belgischen Literaturbeziehungen 1900-1920

Die deutsche literarische «Kriegskolonie» in Belgien, 1914-1918: Ein Beitrag zur Geschichte der deutsch-belgischen Literaturbeziehungen 1900-1920

von Hubert Roland
Taschenbuch - 9783906761718
89,95 €
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Beschreibung

Die deutsch-belgischen Literaturbeziehungen sind bis heute wenig untersucht worden. Diese literaturgeschichtliche Studie befasst sich mit einem wichtigen Kapitel dieser Beziehungen: sie analysiert den kulturellen Dialog während des Ersten Weltkrieges im besetzten Belgien. Zwei Pole werden in der «Kriegskolonie» unterschieden: Carl Sternheim, Gottfried Benn und Carl Einstein, Vertreter der expressionistischen Generation, trieben hier ihre ästhetisch-künstlerischen Projekte voran. Im Dienste der sogenannten «Flamenpolitik» standen hingegen Rudolf-Alexander Schröder, Wilhelm Hausenstein, Friedrich-Markus Huebner und der Verleger Anton Kippenberg. Sie waren kulturpolitisch äusserst aktiv, Anton Kippenberg gab beim Insel-Verlag sogar eine «flämische Serie» heraus. Die vorliegende Arbeit widmet sich aber auch vergessenen Büchern wie Friedrich Eisenlohrs Roman «Das gläserne Netz» und Thea Sternheims «Sackgassen», die sich teilweise auf die Zeit des Ersten Weltkriegs in Belgien beziehen.

Details

Verlag Peter Lang
Ersterscheinung April 1999
Maße 211 mm x 149 mm x 23 mm
Gewicht 484 Gramm
Format Taschenbuch
ISBN-13 9783906761718
Auflage Nicht bekannt
Seiten 343

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