§ 24c KWG und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung: Eine Untersuchung der Verfassungsmäßigkeit des automatisierten Abrufs von Kontoinformationen

§ 24c KWG und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung: Eine Untersuchung der Verfassungsmäßigkeit des automatisierten Abrufs von Kontoinformationen

von Oliver Glück
Taschenbuch - 9783631537800
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Beschreibung

Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung aus Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG ist seit dem Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1983 Gegenstand zahlreicher Judikate. Im Kontext der seit 2001 praktizierten Sicherheits- und Terrorismusgesetzgebung gewinnt dieses Grundrecht erneut an Aktualität. Die Arbeit widmet sich § 24c des Kreditwesengesetzes (KWG). Diese Norm erlaubt es verschiedenen staatlichen Stellen, automatisiert und heimlich Kontoinformationen über deutsche Bankkonten und Depots abzurufen. Neben der Beantwortung der zentralen Frage, inwieweit das Recht auf informationelle Selbstbestimmung von Bankkunden oder Depotinhabern durch die Regelungen des § 24c KWG verletzt wird, liegt ein zweiter Schwerpunkt der Untersuchung auf der Ermittlung der aktuellen Grundlagen des informationellen Selbstbestimmungsrechts. Im Ergebnis zeigt sich, daß Teile des § 24c KWG wegen verschiedener Defizite verfassungswidrig sind.

Details

Verlag Peter GmbH Lang
Ersterscheinung April 2005
Maße 208 mm x 146 mm x 20 mm
Gewicht 370 Gramm
Format Taschenbuch
ISBN-13 9783631537800
Auflage Nicht bekannt
Seiten 268

Schlagwörter