{"product_id":"das-parteiensystem-der-brd-von-unknown","title":"Das Parteiensystem der BRD","description":"\u003cp\u003eStudienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Der Parteienstaat wurde von den Vätern des Grundgesetzes als ein positives Gut ver-standen¿ (Hartmann 2004: 112). Dennoch muss man nicht erst seit der Wiedervereini-gung feststellen, dass dieser Begriff in der Politikwissenschaft für Polarisierung sorgt und bei weitem nicht als ein durchweg positiv konnotierter einzuordnen ist. Kritik am Partei-enstaat Deutschland lässt sich insbesondere mit dem geflügelten Wort der ¿Parteiverdros-senheit¿ in Verbindung bringen. Nicht nur die politische Kultur seit den 80er Jahren be-sagt eine solche. Auch Kritiker wie Hans Herbert von Arnim unterstellen dem politischen System der Bundesrepublik einen ¿überdehnten Einfluss der Parteien¿ (Rudzio 2006: 94) und bezeichnen ¿Staat und Verwaltung als Beute¿ und die wuchernde Parteienfinanzie-rung als ¿Selbstbedienung¿ (Rudzio 2006: 94). So stellt Peter Lösche fest: ¿Das Problem des bundesdeutschen Parteienstaates besteht heute nicht in zu wenig, sondern ¿ zumindest in publizistischen Meinungen ¿ in zuviel Macht und Einfluss¿ (Lösche 2006: 23). Karl-heinz Niclauß dagegen gehört zu jenen, die das Parteiensystem der Bundesrepublik wei-testgehend verteidigen. Wenngleich er auch Kritik hinsichtlich der innerparteilichen De-mokratie und der Intransparenz der Parteienfinanzierung übt, würdigt er ¿die Verdienste der Parteien um die politisch-wirtschaftliche Stabilität der Bundesrepublik und tritt damit einer oberflächlichen Parteiverdrossenheit entgegen¿ (Niclauß 1995: Einband).\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAn dieser Stelle stellt sich die Frage, wie weit die Bundesrepublik tatsächlich als Partei-enstaat zu bezeichnen ist. Auch hierüber gibt es unterschiedlichste Meinungen, da der Parteienstaat nicht von den Vätern des Grundgesetzes als solcher deklariert wurde, son-dern lediglich einer Verfassungsinterpretation zu Grunde liegt. Peter Lösche beispielswei-se versteht unter einem Parteienstaat ganz generell ¿eine repräsentative Demokratie [¿], in der Parteien in der Verfassungsrealität, das heißt beim Zustandekommen politischer Entscheidungen und bei deren Legitimation, die dominierende Rolle spielen¿ (Lösche 2006: 13). \u003c\/p\u003e\u003cp\u003eUnd welche Rolle das ist, die die politischen Parteien in der Bundesrepublik Deutschland spielen, soll an Hand des folgenden Überblicks über das deutsche Parteiensystem zumin-dest ansatzweise verdeutlicht werden, um anschließend nach einer Antwort auf die Frage suchen zu können, ob Deutschland tatsächlich als Parteienstaat bezeichnet werden kann.\u003c\/p\u003e\u003cdiv class=\"aw-variant-hidden-subtitle-div\" id=\"aw-variant-subtitle-9783640555383\"\u003e\u003ch3\u003e\u003c\/h3\u003e\u003c\/div\u003e","brand":"Libri","offers":[{"title":"Softcover - 9783640555383","offer_id":39441299865693,"sku":"9783640555383","price":17.95,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0940\/0622\/files\/75c94e20-bbf6-4a6f-8998-28e2abbae852.jpg?v=1777696127","url":"https:\/\/shop.autorenwelt.de\/en\/products\/das-parteiensystem-der-brd-von-unknown","provider":"Autorenwelt Shop","version":"1.0","type":"link"}